Welche Ernährung ist für den Muskelaufbau die optimale?

Starke Muskeln am Meer

Im Training hört man immer wieder, dass das Training selbst nur die halbe Miete ist. Viel wichtiger ist die Ernährung. Das ist auch logisch, wenn man sich seine eigenen Ziele vor Augen führt. Wenn man lediglich ein Sixpack haben will, so muss man dafür selbstverständlich abnehmen. Für die Mehrzahl der Menschen ist es bereits geläufig, dass jeder Mensch bereits ein Sixpack besitzt, dieses jedoch nur unter viel Fett versteckt ist. Ebenso ist es für fortgeschrittene Trainierende nicht mehr möglich, Muskeln aufzubauen, während man Fett abnimmt. Es wird ersichtlich, dass die Ernährung, um sein eigenes Ziel zu erreichen, vermutlich sogar wichtiger ist als das Training. Jetzt stellt sich noch die Frage, wie diese optimale Ernährung aussehen soll.
Selbstverständlich muss man sich zuerst sein Ziel vor Augen führen. Will man Gewicht abnehmen oder Gewicht zunehmen? Eventuell will man das Gewicht auch nur halten. Jetzt ist es so, dass Anfänger Muskeln aufbauen und dabei Fett abnehmen können. Nach einer gewissen Zeit ist dies jedoch nicht mehr möglich. Aus diesem Grund muss man die eigene Kalorienzufuhr dem eigenen Ziel entsprechend anpassen.
Im Internet finden sich zahlreiche Rechner dazu, herauszufinden, wie viele Kalorien man selbst verbrennt. Am besten knüpft man sich zwei oder drei dieser vor, um diesen den Mittelwert zu finden, da dieser am wahrscheinlichsten der Realität entspricht.
Nun kommt es auch auf die sogenannten Makronährstoffe an. Genauer gesagt sind das Proteine, Fette und Kohlenhydrate. Wer will, kann hier auch den Alkohol hinzu rechnen.
Für Bodybuilder ist selbstverständlich das Protein am wichtigsten, denn die Muskeln bestehen selbst auch aus Proteinen. Deswegen sollte man als Trainierender auf eine höhere zuvor an Proteinen achten, wobei 1,5 Gramm Protein je Kilogramm Körpergewicht ein guter Richtwert ist. Wer nun eine Diät machen will, sollte diesen Wert hochschrauben, um die Muskeln möglichst gut zu erhalten. Ansonsten kann man die Proteine und Fette nach eigenem Belieben aufteilen. Es empfiehlt sich jedoch, das Ganze nicht einfach fifty-fifty aufzuteilen, sondern den Fokus sehr wohl auf einen der beiden Makronährstoffe zulegen.
Nun sollte man auch darauf achten, aus welchen Quellen man seine Kalorien und vor allem Makronährstoffe bezieht. Proteinpulver sind an und für sich keine schlechte Proteinquelle, sollten jedoch ein Nahrungsergänzungsmittel bleiben und nicht zu den Hauptnahrungsmitteln gehören. Ebenso gibt es häufig billige Proteine, welche dann auch aus extrem minderwertigen Proteinen bestehen. Gute Proteinquellen beispielsweise sind Hähnchen und Linsen.
Nun empfiehlt es sich auch, besondere Stoffe zu nehmen. Hier ist nicht von Anabolika die Rede, sondern von sogenannten Spurenelementen. Das sind einfach Stoffe, von welchem der Körper nur geringe Mengen braucht, diese jedoch unbedingt. Bekannt sind beispielsweise Spurenelemente wie BCAAs oder SARM. Ansonsten gibt es auch etliche Pulver, die exotische Stoffe wie beispielsweise Metalle enthalten, teilweise sogar Gold und Silber. Das hat nichts Protzerisches an sich, sondern diese Metalle sind tatsächlich auf natürliche Art und Weise bereits im Körper zu finden. Durch die externe Zufuhr dieser Stoffe, erhofft man sich, dass der Körper allgemein besser arbeiten kann, was schließlich natürlich in höherem Muskelwachstum ausfällt.